0:0 – Pfosten und Latte verhindern Heimsieg

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Borussia Dortmund hat sich zum Rückrundenauftakt der Bundesliga in einem intensiven Duell mit 0:0 (0:0)-Unentschieden vom VfL Wolfsburg getrennt. Trotz des Punktgewinns verliert der BVB in der Tabelle nach dem 18. Spieltag einen Platz und ist nun Vierter.

Vor 80.600 Zuschauern im SIGNAL IDUNA PARK brauchten beide Mannschaften Anlaufzeit, um richtig gut ins Spiel zu finden. Yarmolenko (22.) und Isak (43.) vergaben für die Schwarzgelben die besten Gelegenheiten der ersten Halbzeit, auf der anderen Seite parierte Bürki gegen Didavi großartig und verhinderte das 0:1 (37.). Nach dem Seitenwechsel zeichnete sich ein ähnliches Bild: Der BVB war leicht überlegen, Yarmolenko (48.) verpasste aus wenigen Metern, und Sancho traf nur den Pfosten (53.). Auch Wolfsburg kam aber zu Chancen, zum Beispiel durch Origi (58.) oder Steffen (65.), die jedoch ebenfalls ungenutzt blieben. Am Ende mühte sich der BVB, baute immer wieder Druck auf, konnte sich dennoch leider nicht belohnen.

2:1 – Dembélé! Aubameyang! Borussia ist DFB-Pokalsieger!

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Jaaaaaaa! Es ist vollbracht! Borussia Dortmund hat nach 1965, 1989 und 2012 zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Vereinspokal gewonnen. Als Schiedsrichter Deniz Aytekin das 74. DFB-Pokalfinale um exakt 21:55 Uhr abpfiff, kannte der Jubel bei allen BVB-Fans in Berlin und der ganzen Republik keine Grenzen. Am Ende eines spannenden und umkämpften Endspiels besiegte der BVB die ebenfalls stark aufspielende Frankfurter Eintracht knapp mit 2:1 (1:1).

4.322 Zuschauer im ausverkauften Berliner Olympiastadion sorgten für fantastische Stimmung, denn beide Fanlager gaben mächtig Gas. Frankfurt startete auf dem Platz allerdings nervös, davon profitierte der BVB und ging bereits nach acht Minuten verdient durch Dembélé in Führung. Die Eintracht brauchte zwanzig Minuten, um ins Spiel zu kommen, kämpfte sich aber ins Spiel und kam durch Rebic zum verdienten Ausgleich (29.). Nach der Pause war der BVB wieder besser im Spiel, brauchte aber einige Zeit, um gegen den dichten Frankfurter Abwehrverbund Lösungen zu finden. Fabián kratzte einen Seitfallzieher von Aubameyang von der Linie und lenkte ihn an die Latte (64.), dann brachte Hradecky Pulisic im Strafraum zu Fall und Schiedsrichter Aytekin entschied sofort auf Elfmeter. Aubameyang verwandelte sicher (69.) – die Entscheidung in einem hochspannenden Spiel, denn Frankfurt baute am Ende nochmal Druck auf, kam aber nicht mehr zum Ausgleich.

Packendes Finale im Elfmeterkrimi entschieden: Borussia jubelt über ein 8:7

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Borussia Dortmunds A-Junioren bejubeln die Titelverteidigung und damit die siebte Deutsche Meisterschaft! In einem spannenden und hochklassigen Endspiel setzte sich die U19 gegen den FC Bayern München vor der Rekordkulisse von 33.500 Zuschauern mit 8:7 (0:0, 0:0) im Elfmeterschießen durch.

Was für eine Stimmung, und was für ein Schlagabtausch: Das Endspiel um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft war Werbung pur für den Nachwuchsfußball. Borussia mit den beiden ersten, sehr frühen Chancen für Amenyido (Abseits) und Schwermann (aus der Distanz), doch dann kam Bayern, deutete mehrmals Torgefährlichkeit an: Shabanis Kopfball ging knapp am Tor vorbei (10.)

Die Münchner pressten hoch und verhinderten damit in Durchgang eins, dass die Borussen ihr Pass- und Positionsspiel aufziehen konnten, stattdessen zu langen Bällen gezwungen waren, was noch mehr Tempo hineinbrachte in diese rassige Begegnung mit vielen Torschussversuchen, vornehmlich allerdings aus der Distanz. Beide Mannschaften kämpften – mit fairen Mitteln – um jeden Ball.

Unter den 33.450 Zuschauern waren unter anderem auch die Profis von Borussia Dortmund und die Vereinsführung. Sie alle hielt es nach 68 gespielten Sekunden in Halbzeit zwei kaum auf ihren Sitzen: Nach perfektem Zuspiel umkurvte David Kopacz Bayern-Keeper Ron Thorben Hoffmann, bekam den Ball aber nicht im Tor unter. Kurz darauf brachte sich Kopacz halbrechts im Strafraum in Stellung, machte alles richtig – doch Hoffmann machte es noch besser, parierte mit dem Fuß (48.).

Die Schwarzgelben spielten auf die Südtribüne, und sie spielten wie entfesselt. Passlack marschierte durchs Mittelfeld, schoss den Ball an den Pfosten (58.). Auf der anderen Seite war Eike Bansen bei einem Tarnat-Freistoß gefordert, fischte ihn aus dem Winkel und lenkte ihn zur Ecke (52.).

Nach dann weitgehend ausgeglichenem Spielverlauf auf weiterhin hohem Niveau kamen die Schwarzgelben in der Schlussphase zu weiteren Großchancen: Der eingewechselte Baxmann scheiterte in der 79. und 87. Minute aus halbrechter Position zwei Mal am starken Hoffmann; auch Buluts Kopfball wurde vom Münchner Schlussmann entschärft (88.).

So ging es in die Verlängerung, in der die Borussen weiterhin den Ton angaben, die Bayern aber kurz jubelten: Awoudjas Treffer zählte wegen Abseits nicht (103.). Kampf und Leidenschaft auf beiden Seiten. Die Borussen profitierten von der gigantischen Kulisse, mobilisierten die letzten Kraftreserven und suchten immer wieder den Weg nach vorn. In der 121. Minute schoss Bulut knapp am Tor vorbei – Elfmeterschießen!

Geschossen wurde auf die Südtribüne. Der 17. und der 18. Elfmeter brachten die Entscheidung: Bansen parierte gegen Tillman, und dann verwandelte Amos Pieper…

4:3 – Was für ein Finale! BVB dreht gegen Werder zweimal das Spiel!

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Borussia Dortmund spielt auch in der kommenden Spielzeit sicher in der UEFA Champions League! Durch einen dramatischen 4:3 (2:1)-Sieg gegen den SV Werder Bremen bleibt der BVB zum Saisonabschluss Dritter, kam gegen Werder zweimal nach Rückstand zurück, drehte das Spiel und beendet nach der Saison 2015/16 auch die Saison 2016/17 ohne Heimniederlage in der Bundesliga – Wahnsinn!

81.360 Zuschauern sorgten für teils atemberaubende Stimmung im ausverkauften SIGNAL IDUNA PARK und sahen eine mitreißende erste Halbzeit. Die Torlinien-Technologie kam bei der Bremer Führung durch Junuzovic nach sechs Minuten zum Einsatz, und das war auch nötig, denn in keinem TV-Bild war eindeutig zu erkennen, ob der Ball die Linie wirklich überquert hatte. Die Borussen reagierten dann bis zum Pausenpfiff mit einem Chancen-Feuerwerk auf den Rückstand, den Reus (32.) und Aubameyang (42.) mit zwei tollen Treffern in eine Führung drehten. Bremen steckte nicht auf, drehte durch Bartels (46.) und Kruse (68.) abermals das Spiel. Doch der BVB kam durch zwei Elfmeter zurück: Reus markierte das 3:3 (74.), Aubameyang das 4:3 (89.). Der SIGNAL IDUNA PARK stand Kopf.

1:1 in Augsburg – Aubameyangs Tor beschert ein Foto-Finish

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Der Kampf um Platz drei wird im Foto-Finish entschieden: Mit einem 1:1 (1:1) beim FC Augsburg verteidigte Borussia Dortmund am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwar diesen Rang, hat aber nur noch vier Tore Vorsprung auf die punktgleiche TSG Hoffenheim.

30.660 Zuschauer in der ausverkauften WWK-Arena sahen ein von der Spannung geprägtes Duell, in dem Borussia fast ständig am Ball war, aber selten in torgefährliche Räume kam. Augsburg setzte auf Konter und nutzte den zweiten zur Führung durch Finnbogason in der 28. Minute. Nur vier Minuten später konnte Aubameyang mit seinem 29. Ligatreffer ausgleichen. Gegen Ende der Partie kamen die Schwarzgelben zu einigen guten Gelegenheiten (Aubameyang, Guerreiro, Reus), doch das insgesamt verdiente Siegtor wollte nicht fallen.